Irina (34), Mediendesignerin, aus Duisburg empfiehlt „Harold and Maude“ von Colin Higgins.

1. Worum geht es für dich in dem Buch?
Harold ist 20 und fühlt sich mehr zum Tod als zum Leben hingezogen. In seiner Freizeit fährt er in seinem Leichenwagen zu Friedhöfen, besucht Beerdigungen fremder Menschen oder fingiert immer wieder seinen Selbstmord. Bei einer dieser Beerdigungen trifft er auf Maude: eine 79 Jahre alte Frau, die voller Lebensfreude und somit das genaue Gegenteil von Harold ist. Im Laufe des Buches freunden sich die beiden immer mehr an. Maude hilft Harold mit ihrer wunderbaren Lebensphilosophie, das Leben zu genießen, anstatt den Tod zu bewundern.

2. Warum empfiehlst du dieses Buch?
Es hilft einem, das Leben mal aus einem anderen Blickwinkel heraus zu betrachten.

3. Du hast den letzten Satz gelesen, schlägst das Buch zu. Was bleibt?
So wie Maude durchs Leben gehen können – das wär’s.

4. Wann bist du dem Buch zum ersten Mal begegnet?
In der 9. Klasse, wir haben es im Englischunterricht durchgenommen. Ich bin der Lehrerin sehr dankbar dafür, denn seitdem begleitet mich dieses Buch. Mittlerweile derangiert und eselsohrig wird es noch immer gelesen, gerne auch mal unter FreundInnen – wie man sieht.

Colin Higgins. Harold and Maude. 1971