Alexandra, Angestellte, aus Graz empfiehlt „Stricken – Masche für Masche“ von Marisa Nöldeke.

1. Worum geht es für dich in dem Buch?
Darum, die Grundlagen des Strickens zu erlernen bzw. nachschlagen zu können. Aber auch darum, Schönes mit Wolle zu kreieren, kleine Kunstwerke für sich selbst erschaffen zu können, mit denen man lange Zeit viel Freude hat.

2. Warum empfiehlst du dieses Buch?
Das Buch ist ansprechend gestaltet. Die Erklärungen sind einfach und verständlich. Neben Grundlagen werden im hinteren Teil auch schöne Strickmuster und Projekte präsentiert, die dazu einladen, sie sogleich auszuprobieren. Das Buch ist auch ein kleines Helferlein, wenn man sich einmal „verstrickt“ hat oder nicht weiter weiß. (Was einem Strickanfänger öfter passieren kann, wie ich aus leidvoller Erfahrung weiß).

3. Du hast den letzten Satz gelesen, schlägst das Buch zu. Was bleibt?
Was stricke ich bloß als nächstes? Wieso bin ich kein Oktopus und kann ganz viele Projekte gleichzeitig stricken? Es bleibt Motivation und Vorfreude. Allen, die der Meinung sind, stricken sei doof und nur etwas für alte Hausmütterchen, möchte ich an dieser Stelle versichern: Stricken macht ungemein süchtig. Und Spaß.

4. An welchem Ort hast du das Buch überwiegend gelesen?
Zuhause im Bett oder am Küchentisch. Ich habe mir das Buch gekauft, als ich zu rauchen aufhörte (oder sagen wir: es versuchte). Denn stricken, so sagte ich mir, sei eine sehr gute, alternative Beschäftigung für meine nun oftmals als unterbeschäftigt empfundenen Finger. Viele Abende habe ich mit dem Buch und den Stricksachen verbracht, um mich von meiner nervösen Unruhe abzulenken. Inzwischen beherrsche ich beinahe alle Grundlagen, habe unzählige Strickmuster und sogar einen Schal und ein Dreieckstuch fabriziert (darauf bin ich ausgesprochen stolz). Das mit dem Nichtrauchen hat aber leider auf Dauer (noch) nicht funktioniert. Stattdessen habe ich jetzt zwei Süchte.

Marisa Nöldeke. Stricken – Masche für Masche: Strickbasics & Praxisprojekte. Das Grundlagenwerk für Einsteiger. 2017.